Dashboard-Beispiele

Dashboard-Beispiele: fünf Cockpits für den Mittelstand

Welche Zahlen stehen ganz oben, wenn man eine Agentur steuert, einen Shop oder einen Großhandel? Fünf Beispiele mit Beispieldaten.

Jedes Cockpit, das wir bauen, sieht anders aus, weil jedes Unternehmen anders gesteuert wird. Die fünf Beispiele unten zeigen, welche Zahlen typischerweise ganz oben stehen. Alle Werte sind Beispieldaten, keine echten Kundenzahlen. In einem echten Cockpit kommen zu diesen Kennzahlen noch Verläufe über die Monate und Vergleiche dazu.

Beispiel eines Management-Dashboards mit Umsatz, Kosten und Liquidität
So sieht ein Cockpit mit Beispieldaten aus: oben die wichtigsten Kennzahlen, darunter die Verläufe.

1. Das Cockpit für die Geschäftsführung

Für: Geschäftsführer im Mittelstand, die jeden Morgen wissen wollen, wo das Unternehmen stehtSysteme: Buchhaltung (z. B. DATEV), CRM, Bankkonten

Beispiel: Dienstleister, 45 MitarbeitendeBeispieldaten
Umsatz seit Januar
4,21 Mio. €
+7 % zum Vorjahr
Rohertrag
41,5 %
Vorjahr 40,1 %
Ergebnis seit Januar
386.000 €
Plan 350.000 €
Liquidität in 13 Wochen
512.000 €
Untergrenze 300.000 €

Ganz oben die vier Zahlen, die über alles entscheiden: wie viel reinkommt, wie viel davon übrig bleibt, was am Ende hängen bleibt und ob das Geld reicht. Darunter steht, was diese Zahlen treibt, zum Beispiel Auftragseingang und Personalkosten. Mehr dazu, was in so ein Cockpit gehört, steht auf der Seite zum Management-Dashboard.

Was in ein Management-Dashboard gehört

2. Das Liquiditäts-Cockpit

Für: Unternehmen mit schwankenden Zahlungseingängen, Saisongeschäft oder großen EinzelaufträgenSysteme: Buchhaltung, Bankkonten, Lohnabrechnung

Beispiel: Großhändler, 60 MitarbeitendeBeispieldaten
Kontostand heute
684.000 €
alle Konten
Tiefster Stand
231.000 €
in Woche 9
Offene Forderungen
1,12 Mio. €
davon 140.000 € überfällig
Steuern und Löhne
398.000 €
in den nächsten 4 Wochen

Hier zählt der Blick nach vorn. Die Vorschau rechnet offene Rechnungen, Löhne, Steuertermine und geplante Ausgaben 13 Wochen voraus, jeden Morgen neu. Du siehst, in welcher Woche es eng wird, und kannst durchspielen, was passiert, wenn ein großer Kunde später zahlt.

Die Liquiditätsvorschau selbst ausprobieren

3. Das Vertriebs-Cockpit

Für: Unternehmen mit Projektgeschäft oder längeren VerkaufszyklenSysteme: CRM (HubSpot oder Pipedrive), Buchhaltung

Beispiel: Softwarehaus, 30 MitarbeitendeBeispieldaten
Offene Pipeline
1,38 Mio. €
gewichtet 470.000 €
Auftragseingang Q3
612.000 €
Ziel 580.000 €
Abschlussquote
29 %
letzte 90 Tage
Tage bis Abschluss
52
im Schnitt

Das Vertriebs-Cockpit zeigt, ob die Pipeline reicht, um die nächsten Monate zu füllen. Weil die Zahlen aus dem CRM neben denen aus der Buchhaltung stehen, siehst du auch, ob gewonnene Deals tatsächlich bezahlt werden und wie lange das dauert.

Mehr zur Anbindung von HubSpot

4. Das E-Commerce-Cockpit

Für: Onlineshops und Marken mit eigenem Shop und bezahlter WerbungSysteme: Shopify, Google Ads, Meta Ads, Buchhaltung

Beispiel: Onlineshop, rund 4 Mio. € JahresumsatzBeispieldaten
Umsatz Oktober
338.000 €
2.940 Bestellungen
Werbekosten
15,4 %
vom Umsatz
Retourenquote
11 %
Vormonat 13 %
Deckungsbeitrag nach Werbung
29 %
Ziel über 30 %

Im Shop zählt nicht der Umsatz, sondern was nach Werbung, Versand und Retouren übrig bleibt. Dieses Cockpit legt die Werbekosten aus Google und Meta neben den echten Umsatz aus dem Shop. Marketing-Daten stehen dabei teilweise sogar in Echtzeit zur Verfügung.

Mehr zum Dashboard für den E-Commerce

5. Das Cockpit für Agenturen und Dienstleister

Für: Agenturen, Beratungen und andere Unternehmen, die ihre Zeit verkaufenSysteme: Buchhaltung, CRM, Zeiterfassung (nach Prüfung in der Analyse)

Beispiel: Agentur, 22 MitarbeitendeBeispieldaten
Umsatz pro Kopf
9.400 €
pro Monat, Ziel 10.000 €
Personalkostenquote
58 %
Vorjahr 61 %
Wiederkehrender Umsatz
64 %
aus Retainern
Offene Rechnungen
138.000 €
davon 29.000 € überfällig

Bei Dienstleistern hängt fast alles an zwei Zahlen: was ein Mitarbeitender im Schnitt erwirtschaftet und was er kostet. Dazu kommt, wie viel Umsatz jeden Monat sicher wiederkommt. Ob deine Zeiterfassung angebunden werden kann, prüfen wir in der kostenlosen Dashboard-Analyse.

Mehr zum Dashboard für Agenturen

Wie dein Cockpit entsteht

Kein Cockpit wird aus einer Vorlage gebaut. In der Analyse klären wir, welche Entscheidungen du triffst und welche Zahlen du dafür brauchst. Danach bekommst du einen visuellen Entwurf. Erst wenn der passt, setzen wir um. Bis zum Livegang vergehen meist 3–6 Wochen, dein eigener Aufwand liegt bei etwa 60 Minuten. Wie das im Detail abläuft, steht unter Dashboard erstellen lassen.

Häufige Fragen

Fragen zu den Beispielen

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns. In der kostenlosen Dashboard-Analyse klären wir sie gemeinsam.

Frage stellen
Sind das echte Kundenzahlen?

Nein. Alle Zahlen auf dieser Seite sind Beispieldaten. Sie zeigen, wie ein Cockpit aufgebaut sein kann, nicht wie es einem bestimmten Unternehmen geht.

Kann ich mehrere Beispiele kombinieren?

Ja. Viele Cockpits verbinden zum Beispiel den Überblick für die Geschäftsführung mit der Liquiditätsvorschau. Was bei dir sinnvoll ist, klären wir in der kostenlosen Dashboard-Analyse.

Lässt sich das Cockpit später erweitern?

Ja. Neue Kennzahlen, Systeme oder ganze Geschäftsbereiche lassen sich jederzeit ergänzen.

Was kostet ein Dashboard?

Projekte beginnen bei einem mittleren vierstelligen Betrag. Der genaue Preis hängt davon ab, welche Bereiche das Cockpit abdeckt und welche Systeme wir anbinden. Nach der kostenlosen Dashboard-Analyse erhältst du ein transparentes Angebot.

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